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Leistungssteigerung und Energiearbitrage

Borri, ein führendes italienisches Unternehmen im Bereich der Entwicklung und Herstellung von USV-Systemen und Lösungen für kritische Anwendungen mit Produktionsstätte in Bibbiena (AR), stand vor einer strategischen Herausforderung im Zusammenhang mit seinem industriellen Wachstum. Das Unternehmen, das international für die Zuverlässigkeit und Innovation seiner Technologien bekannt ist, musste die in seinem Produktionswerk verfügbare elektrische Leistung schnell erhöhen, um die Entwicklung, Erprobung und Einführung neuer hocheffizienter Lösungen für den Rechenzentrumssektor zu unterstützen. Der Kontext warf jedoch einige kritische Fragen auf. Die Erhöhung der vertraglich vereinbarten Leistung und die Anpassung der Stromversorgung aus dem Netz waren mit den technischen Einschränkungen und dem Zeitplan des lokalen Netzes nicht vereinbar. Die Wartezeiten für die Modernisierung der Infrastruktur wären mit der Produktionsplanung und den Entwicklungszielen des Unternehmens unvereinbar gewesen und hätten möglicherweise die Test- und Industrialisierungsaktivitäten verlangsamt. Angesichts dieser Situation suchte das Unternehmen nach einer flexiblen Lösung, die sofort umgesetzt werden konnte und die verfügbare Leistung ohne Netzinterventionen und ohne Beeinträchtigung der Betriebskontinuität der Anlage erhöhen konnte.

Das Projekt

Das Projekt wurde mit dem Ziel konzipiert, die tatsächlich nutzbare Leistung innerhalb der Produktionsstätte zu erhöhen und die durch das lokale Stromnetz auferlegten Beschränkungen zu überwinden. Die gefundene Lösung basiert auf der Integration eines Batterie-Energiespeichersystems (BESS), das in der Lage ist, Lasten dynamisch zu unterstützen und Energieflüsse intelligent zu steuern. Die Installation des Systems erfolgte in Zusammenarbeit mit Baraclit, einem Partner des Projekts, der zur korrekten Integration des Speichersystems in den bestehenden industriellen Kontext beitrug und die Einhaltung der technischen, strukturellen und betrieblichen Anforderungen des Standorts sicherstellte.
Das BESS Pramac, das über ein proprietäres Energiemanagementsystem (EMS) gesteuert wird, ermöglicht die effektive Umsetzung von Peak-Shaving-Strategien, d. h. die Reduzierung von Spitzen in der aus dem Netz aufgenommenen Leistung. Dank dieser Funktion ist das System in der Lage, den Verbrauch am Anschlusspunkt zu stabilisieren, eine Überschreitung der verfügbaren Leistung zu vermeiden und die Einführung neuer Lasten auch bei vertraglichen oder infrastrukturellen Einschränkungen zu ermöglichen. Ein weiteres Schlüsselelement des Projekts ist die präzise Steuerung des Absorptionsprofils der Anlage. Das EMS überwacht den Verbrauch, den Leistungsbedarf der Maschinen und den Ladezustand der Batterien in Echtzeit und koordiniert den Betrieb des Speichersystems, um Stabilität, Zuverlässigkeit und Betriebskontinuität zu gewährleisten.

Energiearbitrage und intelligentes Energiemanagement

Neben der Unterstützung der Stromversorgung und der Reduzierung von Spitzenlasten sorgt das System durch Energiearbitrage für eine zusätzliche Optimierung. Durch die Echtzeitsteuerung der Energieflüsse kann das EMS die Batterien in Zeiten mit geringeren Energiekosten außerhalb der Spitzenlastzeiten aufladen und sie bei höheren Preisen entladen.
Diese Strategie senkt die Gesamtstromkosten und verbessert die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Durch die Kombination von Energiearbitrage und Spitzenlastabdeckung wird das Speichersystem von einer einfachen Unterstützung für das Stromnetz zu einem echten strategischen Vorteil für das Energiemanagement, der im Laufe der Zeit einen Mehrwert generieren kann.

Vorgeschlagene Lösung

Die implementierte Lösung umfasst die Installation eines Pramac 20 ft – BSC 1056 kW / 2258 kWh, einem leistungsstarken Speichersystem für industrielle Anwendungen.
Das BESS lässt sich nahtlos in die bestehende elektrische Infrastruktur integrieren und wird durch das firmeneigene EMS Pramacverwaltet, das Betriebsstrategien auf der Grundlage der betrieblichen Anforderungen und Energieziele des Unternehmens definiert und umsetzt.

Erlangte Vorteile

Die Einführung des Speichersystems hat zahlreiche konkrete Vorteile gebracht:
1. Erhöhung der verfügbaren Leistung für neue Maschinen und Prüfstände dank Spitzenlastmanagement und dynamischer Lastunterstützung.
2. Verringerung der Auswirkungen von Leistungsspitzen auf die Netzversorgung durch ein stabileres, regelmäßigeres und besser vorhersehbares Verbrauchsprofil.
3. Verbesserte Betriebskontinuität und Zuverlässigkeit, wodurch Unterbrechungen oder Einschränkungen der Produktions- und Testaktivitäten vermieden werden.
4. Optimierung der Energiekosten durch Arbitragestrategien und intelligentes Energiemanagement, das vom EMS definiert wird.

Schlussfolgerungen

Die Fallstudie zeigt, wie die Integration eines fortschrittlichen Energiespeichersystems eine effektive und sofortige Antwort auf die Einschränkungen des Stromnetzes bieten kann, insbesondere in energieintensiven industriellen Kontexten. Dank des BESS und des proprietären EMS Pramackonnte das Unternehmen seine Produktions- und Testkapazitäten erhöhen, ohne auf externe Infrastrukturmaßnahmen warten zu müssen, und so ein kritisches Problem in eine Chance für Innovation und Energieeffizienz verwandeln.

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